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Nichts zu holen gegen den Meister

Feiern durften am Ende die anderen. Die Nachwuchsspieler des Bundesligisten aus Ulm erzielten beim letzten Heimspiel der Konstanzer einen souveränen 56:101 Sieg und holten damit die Regionalliga Meisterschaft.

Konstanz hatte gegen die aggressive Defense der Ulmer vor allem in der Offensive große Probleme. Nur 22 Punkte erzielte das Team vom See in der ersten Halbzeit, während die Ulmer vor allem von außen das ganze Spiel sehr gefährlich waren (insgesamt 14 Dreier). Immer wieder zogen sie in der ersten Halbzeit aggressiv zum Korb, um dann den freien Mitspieler an der Dreierlinie zu finden.

In der zweiten Halbzeit stellten die Konstanzer auf Zonenverteidigung um, was dem Spiel gut tat. Ballverluste der Ulmer gegen die Zone führten so endlich auch zu leichten Punkten für die Konstanzer. Trotzdem blieben die Ulmer, die zehn Spieler gleichmäßig durchrotierten, zu jedem Zeitpunkt cool und ließen die Konstanzer nicht mehr herankommen. Gästecoach Chris Ensminger musste nur selten laut werden.

Auch bei den Konstanzern kamen alle 10 Spieler zum Einsatz, unter anderem auch Ingo Deifel, der sein Regionalliga Comeback für seinen Heimatverein gab. Für das Team gilt nun voller Fokus auf das letzte Spiel im Heidelberger Stadtteil Wieblingen am kommenden Samstag. Nur mit einem Auswärtssieg beim direkten Konkurrenten kann die Klasse noch gehalten werden.

Für Konstanz spielten:

Ettlinger, E. (8), Dotzauer, Fleig, Schläfer (4), Mayer (4), Gugenheimer (5), Bratina (19), Thiam (10), Ettlinger, M. (4), Deifel

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