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Tabelle HC Baskets

1 Konstanz 28 14/3
2 Treis-Karden 26 13/3
3 Speyer 23 12/5
4 Mainz 19 10/7
5 Göppingen 18 9/7
6 Tübingen 18 9/8
7 Stuttgart 16 8/9
8 Heidelberg 15 8/9
9 Saarlouis 14 7/10
10 Völklingen 14 7/10
11 Karlsruhe 14 7/10
12 Freiburg 10 5/12
13 Schwenningen 8 4/12
14 Trier 8 4/12
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Platz 2 nicht mehr zu nehmen


Basketball Landesliga, 07.03.'10: TSB Ravensburg - TV Konstanz II 78:83.

Nach der vorentscheidenden und unglücklichen Niederlage um die Meisterschaft gegen Tübingen, gelang der Konstanzer Regionalligareserve gestern Abend in Ravensburg der vierte Sieg in Folge (78:83) und damit wäre den jungen Wilden der zweite Platz nur noch am "Grünen Tisch" zu nehmen.

Das Spiel begann allerdings alles andere als verheißungsvoll für die Gäste. Nach kurzem abtasten stand es nach 2 Minuten 6:6, doch dann starteten die Gastgeber, die vor der Saison noch als heißer Kandidat auf die ersten Plätze gehandelt wurden, richtig durch und trafen aus allen Lagen, wovon sich die Gäste unter den Augen des Ex-Konstanzers Roland Andris deutlich verunsichert zeigten: Die einfachsten Würfe fanden nicht ihr Ziel und so stand es nach den ersten 10 Minuten 26:11 für Ravensburger Spielestädter.

Das zweite Viertel startete weiterhin nervös für die Gäste aus Konstanz, nach weiteren 5 Minuten stand es 35:17. Doch dann zeigten die Seestädter, warum sie mit berechtigten Ambitionen auf den Sieg nach Ravensburg gefahren sind: Angeführt vom stark aufspielenden Marko Andricevic, der in dieser Phase 9 seiner insgesamt 15 Punkte erzielte, und einer aggressiven Pressverteidigung brannten sie ein wahres Offensivfeuerwerk ab und konnten in den verbleibenden 5 Minuten bis zur Halbzeit sage und schreibe 23 Punkte verzeichnen und ließen lediglich noch 4 weitere Punkte der Oberschwaben zu. Durch zwei Dreier, einmal von Lothar Netzel und einmal vom ebenfalls hervoragend aufgelegten Domagoj Buljan mit der Halbzeitsirene konnte der Rückstand sogar in eine ein-Punkt Führung umgewnadelt werden. Halbzeitstand 39:40.

Im dritten Viertel war das Spiel ein offener schlagabtausch. Gleich zu Beginn holten die Ravensburger, die ihre letzten 4 Spiele allesamt verloren haben, mit einem Dreier die Führung zurück, mußten jedoch bis zum Ende dieses Spielabschnitts immer einem kleinen Rückstand hinterherlaufen. Leider mußte Lothar Netzel in dieser Phase des Spiels mit seinem 5. Foul auf der Bank Platz nehmen. Für ihn sprang Spielertrainer Boris Gierszewski in die Bresche und übergab das Coaching an Co-Trainer Johannes Burger. Ravensburg konnte im Schlussspurt dieses Viertels nochmal anziehen und ging mit einem Punkt Vorsprung in das letzte Viertel der regulären Spielzeit. (57:56)

Man merkte aber ganz deutlich, dass die Männer vom See nicht gewillt waren, nach der grandiosen aufholjagt im zweiten Viertel, das Spiel wieder aus der Hand zu geben. Sofort wurde der Rückstand wieder in eine Führung gedreht. Kurz vor Ende stand ein 2-Punkte Vorsprung für die Gäste zu Buche, als nach einer fragwürdigen Schiedsrichterentscheidung 2 Freiwürfe für die Ravensburger verhängt wurden. Beide Würfe trafen das Ziel zum 71:71 Ausgleich. Die verbleibenden 10 Sekunden konnten nicht mehr in Punkte für die Konstanzer umgemünzt werden und so mußte die Verlängerung das Spiel entscheiden.

In der Extrazeit ließen die Konstanzer aber keinen Zweifel mehr daran, dass sie dieses Spiel gewinnen werden: Als die Zeit den Gasgebern davonlief, fingen sie an, wie man es im Basketball kennt, die Uhr mit Fouls zu stoppen, um den Gegner an die Freiwurflinie zu schicken. Nach 4 verpassten Chancen von der Freiwurflinie beim Stand von 76:79, den Sack entgültig zu zu machen, war es Boris Gierszewski, der sich den Offensivrebound sicherte, gefoult wurde und nervenstark beide Freiwürfe zum 76:81 verwandelte. Ravensburg konnte mit dem folgenden Angriff nicht punkten und foulte Georgi Stanev, der diesmal die Nerven behielt und wiederum zweimal traf. Der letzte Angriff der Oberschwaben verlief ohne Konstanzer Verteidigung und so konnte Ravensburg mit der Schlusssirene zum 78:83 Endstand den letzten Korb des Spiels erzielen.

Die Konstanzer zeigten eine geschlossene Manschaftsleistung, denn auch in diesem Spiel konnten sich alle eingesetzten Spieler in die Punkteliste eintragen: Marko Andricevic (15 Punkte), Domagoj Buljan (29/4 Dreier), Timo Collmann (3), Ben Dornemann (3), Boris Gierszewski (6), Livio Häberli (4), Lukas Kopp (2), Lothar Netzel (6/1), Florian Reichel (4) und Georgi Stanev (11)


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