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21.04.TRI - KON 
28.04.KON - VOE 

Tabelle HC Baskets

1 Treis-Karden 28 14/3
2 Konstanz 28 14/3
3 Speyer 23 12/5
4 Mainz 19 10/7
5 Göppingen 18 9/8
6 Tübingen 18 9/8
7 Stuttgart 16 8/9
8 Heidelberg 15 8/9
9 Saarlouis 14 7/10
10 Völklingen 14 7/10
11 Karlsruhe 14 7/10
12 Freiburg 10 5/12
13 Schwenningen 8 4/12
14 Trier 8 4/12
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In der Defence-Schlacht leider ein paar Punkte zu wenig


Basketball Oberliga, 19.01.'08: BSG Ludwigsburg III - TV Konstanz 56:46.

Wie schon beim Hinspiel konnten die Konstanzer Damen nur minimal besetzt und wieder ohne Trainer gegen den Tabellendritten aus Ludwigsburg antreten. Doch dies sollten nicht die einzigen Parallelen bleiben. Die See-Damen verlangten den Nachwuchsspielern aus der Basketball-Metropole förmlich alles ab und haben sich vor einer starken Kulisse sehr gut verkauft.

Erst um 20:30 konnte zum Sprungball der Partie versammelt werden. Das Spiel, eh schon spät angesetzt, wurde durch das vorherige Spiel noch weiter nach hinten geschoben. Doch die späte Uhrzeit sollte keinen Einfluss auf die Qualität des Spiels haben, das sich zu einer wahren Verteidigungsschlacht entwickelte. Auf Konstanzer Seiten war es schwierig, zu Beginn eine rechte Offensiv-Stellung einzunehmen, da T. Guldimann und A. Waibel Ganzfeld verteidigt wurden und es in den Anfängen sehr schwer war, sie ins Spiel mit einzubeziehen. Auf der anderen Seite hatten die Ludwigsburger Schwierigkeiten, gegen die Zonenverteidigung zum Zug zu kommen. Oft wurden sie zu unsicheren Würfen gezwungen, die nur selten ihr Ziel fanden. Erst gegen Ende des ersten Viertels hatten die Gastgeber die Lücken in der Defence ausgemacht und fanden nun öfter den Weg zum Korb. Da auf Konstanzer Seiten immer noch kein richtiges Gegenmittel in der Offence gefunden war, ging das Viertel dann am Ende doch recht deutlich an die Ludwigsburger (17:8).
Doch in den zweiten zehn Minuten war nicht mehr viel zu spüren der anfänglichen Aggressivität der Gastgeber. Die Defence wies große Lücken auf, und die Konstanzer konnten, einmal an der eigenen Gegenspielerin vorbei, entweder fast frei allein zum Korb oder zu einer Mitspielerin durchstecken, die noch günstiger stand. Somit war das zweite Viertel wie das Spiegelbild zum ersten, und zur Pause war das Ergebnis ausgeglichen, mit leichtem Vorteil für die Gäste (22:24).
Nach der Pause hatten die Gastgeber ebenfalls auf eine Zonenverteidigung umgestellt, und waren die Konstanzer zwar damit vertraut, weil sie die selber spielten, fanden sie in diesem Viertel kein Mittel dagegen. Zusätzlich nicht ganz wach aus der Pause gestartet, ging der Plan der Ludwigsburger Trainerin voll auf. Ihre Schützlinge hielten den eigenen Korb fast sauber (nur acht Punkte der Konstanzer) und konnten auf der Gegenseite die beginnenden Foul-Probleme der Gäste zu ihrem Gunsten ausnutzen. Somit vergaben die Konstanzer in dem Viertel nicht nur ihre Führung, sondern auch die Chancen auf den Sieg (20:8). Doch das hieß nicht, dass jetzt kampflos aufgegeben wurde. Die letzten zehn Minuten waren wieder sehr ausgeglichen (14:14), und keine Mannschaft gab auch nur einen Millimeter Paltz freiwillig her.
So mussten sich die Damen vom See wieder geschlagen geben, doch diesmal nicht, weil die Gegner überlegen waren, sondern weil die nötige Bankverstärkung gefehlt hat. Mit der vollen Besetzung wäre ein Sieg mehr als möglich gewesen, was auch der Co-Trainer der Gastgeber anerkannte. Somit bleibt zu hoffen, dass die Formkurve weiterhin nach oben zeigt und die nächsten Spiele dann, in voller Besetzung, für sich entschieden werden können.
Besonders erfreulich war zudem, dass alle Spielerinnen diesmal punkten konnten; unser Küken F. Dangel konnte ihre ersten Punkte verzeichnen und auch N. Muthmann, welche kurzfristig aus der zweiten Mannschaft als Verstärkung engagiert wurde, überzeugte sofort, nicht nur mit Punkten, sondern vor allem in der Rebound-Arbeit unter beiden Körben.

Es spielten:
Franca Dangel (2), Theresia Guldimann (14/1), Hannah Schwahn (5), Anna Waibel (9/1), Nicole Muthmann (5), Lina Boll (11/3)


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