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Tabelle HC Baskets

1 Treis-Karden 28 14/3
2 Konstanz 28 14/3
3 Speyer 23 12/5
4 Mainz 19 10/7
5 Göppingen 18 9/8
6 Tübingen 18 9/8
7 Stuttgart 16 8/9
8 Heidelberg 15 8/9
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11 Karlsruhe 14 7/10
12 Freiburg 10 5/12
13 Schwenningen 8 4/12
14 Trier 8 4/12
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Ein Wechselbad der Gefühle


Basketball Regionalliga, 24.11.'07: HolidayCheck Baskets - TV Lich II 87:86.
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VON JAN WEISS
Die Basketballer des TV Konstanz haben am Samstag gegen den Tabellenvorletzten TV Lich II nur knapp nach Verlängerung mit 87:86 gewonnen. Vor eigenem Publikum zeigten die Konstanzer nur das Nötigste, um einen Sieg einzufahren. Bester Werfer war Lars Menck mit 20 Punkten.

Lars Menck vom TV Konstanz steht an der Freiwurf-Linie. Die Halle hält vor Spannung den Atem an. Es steht 84:84. Verlängerung im Spiel gegen den TV Lich II. Menck wirft. Der Ball tanzt auf dem Ring. Er kreist nach außen und scheint daneben zu hüpfen. Die Zuschauer auf den Rängen schreien auf vor Entsetzen. Doch da springt der Ball von der Ringkante in den Korb. Drin! Zuschauer und Auswechselspieler des TVK stehen auf ihren Plätzen und jubeln. Nicht nur in dieser Szene ist das Spiel ein Wechselbad der Gefühle für die Zuschauer, denn die Basketballer des TV Konstanz spielen die gesamten 45 Minuten über immer wieder kurze Zeit topp, scheinen dann aber wieder dem Gegner die Feldherrschaft zu überlassen.

Konstanz begann mit dem angeschlagenen Brian Lang als Aufbauspieler und führte schon in der ersten Minute mit 4:0 durch die Körbe von Lars Menck und Georgi Stanev. Doch der TV Lich II antwortete sofort mit einem Dreier. Konstanz ließ sich nicht beirren und punktete weiter. Bis zur 4. Minute bauten die Schützlinge von Roger Washington den Vorsprung auf 13:6 aus. Doch nach der starken Anfangsphase schienen sie den Spielbetrieb einzustellen. Nach den ersten vier Minuten lief nach vorne nichts mehr und in der Defensive ließ der TVK vor allem Marian Schick vom TV Lich zu viel Raum. Die Gäste gingen schon zwei Minuten später in Führung (15:13) und bis zum Ende des ersten Viertels lag Konstanz 19:21 hinten.

Im zweiten Viertel hatte die Konstanzer in der Defensive Schick besser im Griff. Es zeichnete sich aber das gleiche Bild wie im ersten Viertel ab. Die Konstanzer dominierten über die ersten fünf Minuten (34:27) und ergaben sich dann den Gästen, die bis zur Halbzeit ausglichen (42:42).

Besonders auffallend war in der ersten Hälfte die hohe Quote an Fehlwürfen. In der ersten Hälfte verfehlten die Gastgeber insgesamt 14 Mal den Korb, davon sechs Mal von der Dreier-Linie. Ein Faktor, der auch Trainer Washington aufgefallen ist: "Das sind zu viele Fehlwürfe. Der Gegner zahlte es uns mit den Dreiern heim." Eben diese Dreier sorgten auch unter den Zuschauern für Unruhe. Setzten sich die Gastgeber etwas vom TV Lich II ab, versenkten die Gäste im Gegenzug einen Dreier nach dem anderen und waren wieder dran. Der TV Lich II traf pro Viertel stets zwei oder drei Dreier.

In der zweiten Hälfte kamen die Gäste besser aus der Kabine und zeigten, dass sie zuhause siegen wollen. Lars Menck nahm sich den Ball an der Außenlinie, dribbelte bis in die gegnerische Zone und versenkte den Ball mit einem Dunking im Korb. Das war ein Zeichen für das ganze Team und Konstanz zog das Tempo an. Das Spiel wurde besser und kampfbetonter. Washington nannte es einen "Dogfight" - ein Kampf zwischen Hunden.

"Das Problem war, dass es uns reichte, in jedem Viertel einen kurzen Spurt einzulegen und dann wieder Halligalli' zu spielen. Es war eine gute Begegnung. Das wichtigste ist, dass die Jungs einen Weg zum Sieg gefunden haben", sagte Washington erleichtert. "Ein Sieg ist ein Sieg. Wir versuchen so viele Siege wie möglich in der Vorrunde der Saison zu erspielen und schauen dann, was in der Rückrunde passiert", so der Trainer weiter.

Menck entschied das Spiel in der Verlängerung mit einem Freiwurf. Die Konstanzer waren glücklich über das Ergebnis und ließen sich von den Zuschauern feiern. Gegen den TV Lich II hat die gezeigte Leistung gereicht. Die Konstanzer zeigten sich phasenweise sehr spielfreudig und von einer sehr guten Seite. Gegen einen stärken Gegner kann sich der TVK aber die "Halligalli"-Phasen, wie Washington es nennt, nicht leisten.

TV Konstanz: Kopp, Fortunat (6), Dotzauer (8), Andricevic, Leidig (12), Ossamy-Dornemann, Lang (8), Gyamerah (2), Menck (20), Stanev (11), Heberlein, Fantroy (20).

Diesen Artikel dürfen wir mit freundlicher Genemigung des SÜDKURIER veröffentlichen, in dem neben Basketball-News auch jede Menge weiterer spannender Sportartikel zu lesen sind.



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