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28.04.KON - VOE 

Tabelle HC Baskets

1 Treis-Karden 28 14/3
2 Konstanz 28 14/3
3 Speyer 23 12/5
4 Mainz 19 10/7
5 Göppingen 18 9/8
6 Tübingen 18 9/8
7 Stuttgart 16 8/9
8 Heidelberg 15 8/9
9 Saarlouis 14 7/10
10 Völklingen 14 7/10
11 Karlsruhe 14 7/10
12 Freiburg 10 5/12
13 Schwenningen 8 4/12
14 Trier 8 4/12
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Im Derby besiegt und doch gefeiert


Basketball Regionalliga, 12.04.'08: HolidayCheck Baskets - KGJ Schwenningen 67:79.
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VON ALEXANDER RABE
Der erhoffte Derby-Sieg gegen Schwenningen im letzten Heimspiel der Saison ist den Basketballern des TV Konstanz nicht gelungen. Bereits im ersten Viertel gerieten die Konstanzer Korbjäger klar ins Hintertreffen und konnten die starken Schwarzwälder folglich nicht mehr einholen. Trotz Niederlage wurde der TVK vom Konstanzer Publikum für die gute Saison gefeiert.

Mit "Standing Ovations" wurden die Konstanzer Basketballer am Samstag nach dem Derby bejubelt, der Fanclub holte noch einmal alles aus seinen Trommeln heraus und "La Ola" schwappte durch die Schänzle-Sporthalle. Aber warum das denn? Konstanz hatte doch soeben gegen Schwenningen eindeutig verloren. Hat das Konstanzer Basketball-Publikum etwa nicht verstanden, worum es bei diesem Spiel ging? Doch das hat es, denn ungeachtet der Niederlage gegen die Gäste aus dem Schwarzwald hatten die Fans die zahlreichen Erfolge nicht vergessen, die ihr TVK im Lauf einer ganzen Saison erkämpft hatte.

Der Knackpunkt eines mit Spannung erwarteten Derbys ereignete sich bereits im ersten Viertel. Die Konstanzer gingen schnell mit 4:2 in Führung, doch die Körbe von Georgi Stanev und Lars Menck sollten für lange Zeit die letzten bleiben. Die Gäste, die sich anfangs deckungsgleich zum TVK im Abschluss etwas schwer taten, warfen sich nun warm oder besser gesagt: heiß. Insgesamt schlugen vier Dreier im Korb der Konstanzer ein, die ihrerseits im Angriff selbst einfachste Korbleger nicht vollendeten. Außerdem wurden die Ballverluste der TVK-Offensive mit blitzsauberen Kontern postwendend bestraft.

Gut sechs Minuten waren gespielt und aus der 4:2-Führung der Südbadener war ein 4:19-Rückstand geworden, am Ende des ersten Viertels sorgte der Spielstand von 12:27 für besorgte Mienen der Konstanzer. Rebounds, Spielaufbau, Wurfquote, Eins-gegen-Eins: Die Gäste waren in wirklich allen Belangen überlegen. "Das war nicht die Leistung, die ich erwartet habe", zeigte sich TVK-Coach Roger Washington mit dem Auftritt seiner Mannschaft unzufrieden. Sinnbild für die Vorstellung der Gastgeber war Schlüsselspieler Chris Fantroy. Der Powerforward war zunächst nur ein Schatten seiner selbst und brachte es in der ersten beiden Vierteln des Spiels nur auf zwei verwandelte Freiwürfe - zu wenig gegen die starken Gäste.

Diese waren auch im zweiten Viertel Herr der Lage. Obwohl sich die "Panthers"-Offensive zwischenzeitlich eine Auszeit gönnte, konnte der TVK daraus kein Kapital schlagen. Zwar endete das zweite Viertel isoliert betrachtet "nur" mit 12:13 aus Gastgeber-Sicht, aber: Die Konstanzer trafen nicht mehr, sondern die Schwenninger weniger und so sah sich der TV Konstanz nach dem zweiten Viertel einem 24:38-Rückstand ausgesetzt. Vor allem die Überlegenheit bei den Rebounds war ein Schlüssel der Schwenninger Dominanz, was auch Lars Menck bestätigte: "Tomislav Topic und Brandon Adair sind körperlich sehr stark. Es ist einfach demoralisierend, wenn die ihre eigenen Fehlwürfe wieder holen und im zweiten Versuch doch treffen."

Es bestand dringender Handlungsbedarf im Spiel der Konstanzer und Washington reagierte. Aus der Konstanzer Zonenverteidigung wurde nun eine Mann-Mann-Verteidigung und tatsächlich wurde das TVK-Spiel dadurch besser. Konstanz schien aufgewacht zu sein. Das Offensivspiel wirkte durchdachter und auch Fantroy zeigte nun plötzlich gute Aktionen. Er war es auch, der nach vier Minuten des dritten Viertels auf 32:42 verkürzte und für Hoffnung auf den Rängen sorgte. Diese wurde jedoch im Keim erstickt, denn die "Panthers" fuhren ihre Krallen rechtzeitig wieder aus. Nach drei Vierteln stand es 43:57 und der Abstand betrug, wie schon zehn Minuten zuvor, 14 Punkte.

"Sie haben 40 Minuten konstant gut gespielt und uns nicht die Chance gegeben, wieder richtig dranzukommen", beschrieb Lars Menck den erfolglosen Kampf um Anschluss aus seiner Sicht und traf damit den Nagel auf den Kopf. Die Gäste ließen sich nicht mehr vom Erfolgsweg abbringen, zumal der TVK nach wie vor unglücklich agierte. Dennoch erhoben sich kurz vor Ende des Derbys nicht nur die begeisterten Schwenninger Zuschauer, sondern eben auch die Konstanzer und sorgten - trotz verdienter Niederlage und des Endstandes von 67:79 zu Gunsten der Gäste - für tolle Stimmung nach dem letzten Saisonheimspiel des TV Konstanz

TV Konstanz: Kopp, Dotzauer (2), Leidig (5), Lang (17), Menck (21), Stanev (8), Heberlein, Fantroy (14). - Z: 650.

Diesen Artikel dürfen wir mit freundlicher Genemigung des SÜDKURIER veröffentlichen, in dem neben Basketball-News auch jede Menge weiterer spannender Sportartikel zu lesen sind.



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