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Tabelle HC Baskets

1 Konstanz 44 22/4
2 Treis-Karden 38 19/7
3 Speyer 33 17/9
4 Mainz 31 16/10
5 Tübingen 28 14/12
6 Karlsruhe 28 14/12
7 Saarlouis 26 13/13
8 Stuttgart 24 12/14
9 Trier 22 11/15
10 Göppingen 22 11/15
11 Heidelberg 21 11/15
12 Völklingen 20 10/16
13 Freiburg 14 7/19
14 Schwenningen 9 5/21
Ein Service von Schoenen-Dunk

Furioser Anfang, umjubeltes Ende


Basketball Regionalliga, 03.10.'07: HolidayCheck Baskets - MTV Stuttgart 77:67.
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VON INGO FEIERTAG
Die Regionalliga-Basketballer des TV Konstanz haben gestern Abend vor 400 Zuschauern in der Schänzlehalle den letztjährigen Meister MTV Stuttgart mit 77:67 besiegt. Nach einem fulminanten Start machten es die Konstanzer im zweiten und dritten Viertel nochmals spannend, bevor sie ihren dritten Saisonsieg bejubeln durften.

BasketballRegionalligaTV KonstanzMTV Stuttgart77:67 (44:40)Der Meister zu Gast am Schänzle - was vor einem knappen halben Jahr noch ohne große Ankündigung für volle Ränge beim TV Konstanz gesorgt hätte, lockte gestern Abend gerade einmal etwa 400 Fans in die Halle. Die Konstanzer Regionalliga-Basketballer sind zurück in der Realität nach ihrer grandiosen Saison 2006/07, an deren Ende das Erreichen der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga mit Heimspielen vor bis zu 1200 begeisterten Zuschauern stand.
Das Publikum in der Schänzlehalle wurde gestern Abend allerdings für sein Kommen von der ersten Minute an mit einem Offensivfeuerwerk belohnt. Die Gäste erwischten zwar den besseren Start und führten früh, doch ebenso schnell drehten die Gastgeber den Spielstand. Zum ersten Mal lagen sie nach zwei Minuten mit 7:6 vorn, und Konstanz brauchte nur eine Minute, bis ein 12:8 von der Anzeigetafel leuchtete. Der TVK-Express war fortan kaum zu halten. Und dies hatten die Gastgeber vor allem zwei Spielern zu verdanken: Lars Menck und Neuzugang Chris Fantroy.
Sechs Minuten waren gespielt, als Menck mit seinem elften Punkt, dem dritten Dreier, für das beruhigende 19:10 sorgte. Die Konstanzer Offensive lief wie geschmiert. Menck und Fantroy, der im ersten Abschnitt ebenso wie Menck auf elf Zähler kam, trafen nach Belieben, der wieselflinke Neuzugang Frank Fortunat zog geschickt die Fäden - der TV Konstanz konnte es sich sogar leisten, dass Brian Lang mit sechs Punkten in den ersten zehn Minuten nicht wie gewohnt zu seinem Spiel fand. Nach dem ersten Viertel führte der TVK deutlich mit 30:16-Punkten.
Zu Beginn des zweiten Abschnitts trat zunächst der Stuttgarter Jurica Puljic in Mencks und Fantroys Fußstapfen: Mit zwei schnellen Dreiern brachte er den MTV Stuttgart wieder auf 24:33 heran. Fortan pendelte sich die Führung des TV Konstanz zwischen zehn (38:28/13. Minute) und sechs Punkten (42:36/17.) ein. Die Gastgeber hatten ihren Rhythmus verloren, Lang noch immer nicht zu seiner Form gefunden, die eine oder andere nicht nachvollziehbare Schiedsrichter-Entscheidung - die Stuttgarter nahmen jedes Geschenk dankbar an. Punkt um Punkt schmolz der Vorsprung des TVK so zusammen. Binnen zehn Minuten hatte sich das scheinbar sichere 30:16 in ein zartes 44:40 verwandelt.
Je seltener die Punkte, desto spannender wurde aber das Spiel. Zunächst zischte ein Dreipunktversuch des Stuttgarters Kresimir Miksa zum 49:49 durch die Maschen (24.), und zwei Minuten später lag der MTV erstmals wieder vorn (52:54).
Nach der letzten Viertelpause (58:58) zeigte sich einmal mehr, wie wichtig ein guter Brian Lang für das Spiel des TV Konstanz ist. Mehr als vier Minuten gelang den Gästen kein Korberfolg, während der US-Amerikaner in Diensten des TVK sieben Zähler erzielte - 65:60 (35.). Allein 14 der 19 Konstanzer Punkte im Schlussabschnitt wurden der Nummer zehn des TV Konstanz in die Statistik geschrieben. Nach Langs Dreier zum 71:64 war das Spiel gelaufen. Die Gäste leisteten sich einen weiteren Fehlversuch, bevor Menck und Lang zum umjubelten 77:67-Endstand trafen.
"Das war ein Sieg der Geduld", sagte der Konstanzer Trainer Roger Washington nach dem Spiel erleichtert. Als es zwischenzeitlich richtig knapp wurde für seine Mannschaft, "ein paar Pfiffe nicht in unsere Richtung gingen, haben wir Charakter gezeigt und weiter gespielt", fuhr der Amerikaner fort. Washington habe seine Spieler zwar das eine oder andere Mal wachrütteln müssen, am Ende hatte er jedoch allen Grund, "stolz" zu sein auf sein Team. Washington legte dabei die Betonung bewusst auf das Wort "Team".
Das Geheimnis des Konstanzer Erfolgs liege in dieser Saison in der Einstellung der Mannschaft. "Wir verstehen in diesem Jahr, was es heißt, für 40 Minuten in der Halle ein Team zu sein - und außerhalb", sagte Washington, "es passt einfach".
TV Konstanz: Kopp, Fortunat (12), Dotzauer, Andricevic, Ossamy-Dornemann, Lang (29), Gyamerah (1), Menck (16), Stanev (6), Heberlein, Fantroy (13). - Z: 400.

Diesen Artikel dürfen wir mit freundlicher Genemigung des SÜDKURIER veröffentlichen, in dem neben Basketball-News auch jede Menge weiterer spannender Sportartikel zu lesen sind. 



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