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21.04.TRI - KON 
28.04.KON - VOE 

Tabelle HC Baskets

1 Treis-Karden 28 14/3
2 Konstanz 28 14/3
3 Speyer 23 12/5
4 Mainz 19 10/7
5 Göppingen 18 9/8
6 Tübingen 18 9/8
7 Stuttgart 16 8/9
8 Heidelberg 15 8/9
9 Saarlouis 14 7/10
10 Völklingen 14 7/10
11 Karlsruhe 14 7/10
12 Freiburg 10 5/12
13 Schwenningen 8 4/12
14 Trier 8 4/12
Ein Service von Schoenen-Dunk

Niederlage vor 1200 Fans

VON INGO FEIERTAG


Basketball Regionalliga, 06.05.'07: HolidayCheck Baskets - SG Dürkheim/Speyer 72:75.
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Der TV Konstanz hat das große Endspiel in der Aufstiegsrunde zur 2. Basketball-Bundesliga gegen die SG Bad Dürkheim/Speyer mit 72:75 verloren. Vor 1200 Zuschauern machten die Konstanzer das Spiel nach drei schwachen ersten Vierteln im Schlussabschnitt nochmals richtig spannend.

Alles oder nichts hieß es gestern Abend in der Konstanzer Schänzlehalle. Auf dem Parkett standen sich die Basketballer des TV Konstanz und der SG Bad Dürkheim/Speyer gegenüber, um mit einem Sieg ihre äußerst erfolgreichen Spielzeiten in der Regionalliga zu krönen. Und vor der Halle standen noch einige Dutzend Zuschauer - obwohl die Tribünen ohnehin schon gut besetzt waren. Deshalb wurde die Partie mit einer Verspätung von 10 Minuten angepfiffen.

Zwei Bestmarken waren dem TVK somit schon vor dem Endspiel um den Aufstieg in die 2. Bundesliga sicher: Die Konstanzer hatten die erfolgreichste Saison ihrer Vereinsgeschichte gespielt, und sie haben am letzten Spieltag der Aufstiegsrunde einen neuen Zuschauerrekord aufgestellt. Dass die Konstanzer Basketballfans begeisterungsfähig sind, das hatten sie bereits vor der Aufstiegsrunde bewiesen, doch die Stimmung am gestrigen Abend toppte das Dagewesene. 1200 Zuschauer verwandelten die Schänzlehalle in einen Hexenkessel.
Nach der Schweigeminute für den am Vorabend verstorbenen Schwenninger Spieler Oscar Matongo (siehe nebenstehende Meldung) trieben die TVK-Fans ihre Mannschaft zu einer frühen 5:2-Führung. Mitte des ersten Viertels allerdings leisteten sich die Gastgeber eine ganze Reihe unnötiger Ballverluste, so dass es nach acht Minuten plötzlich 19:12 für die SG stand. Diesen Rückstand schleppten die Konstanzer bis zum Ende des ersten Viertels mit sich (18:24).

Dass der zweite Abschnitt in dieser Saison nicht ihre Stärke ist, bewiesen die Konstanzer wieder einmal. Beinahe drei Minuten vergingen, bis der TV Konstanz seinen ersten Ball im Ring versenkte. Es lief nicht viel zusammen bei den Weißen. Die SG Bad Dürkheim/Speyer agierte in der Defensive wesentlich aggressiver und in der Offensive wesentlich agiler als die nervösen Hausherren.
Zu diesem Zeitpunkt offenbarte sich die große Schwäche der Konstanzer: Wenn es bei den Amerikanern Brian Lang und Mensah Taylor, die bis zur 17. Minute (24:31) lediglich vier Punkte erzielten, nicht läuft, dann hat es der TV Konstanz sehr schwer. Im Umkehrschluss heißt dies: Wenn die beiden treffen, ist alles möglich. Dachten sich auch Lang und Taylor, in den verbleibenden drei Minuten bis zur Halbzeit verkürzten sie mit vier (Taylor) und drei Punkten (Lang) auf 31:34.
Zu Beginn des dritten Abschnitts legte der Gästespieler Julian Krieger los wie die Feuerwehr. Die Mannschaften waren kaum aus den Kabinen gekommen, da stand es schon 42:31 für die Gäste - dank acht Krieger-Punkten. Von diesem Schock erholten sich die Konstanzer lange nicht mehr. Im Gegenteil: Die SG schraubte ihre Führung bis zur nächsten Viertelpause immer weiter in die Höhe (44:60). Das Spiel schien gelaufen. Denn auch im letzten Abschnitt schien der Korb wie vernagelt für den TV Konstanz, die Gäste trafen weiter nach Belieben und verwalteten ihren Vorsprung geduldig. Vor allem Krieger, der 21 seiner 27 Punkte in der zweiten Hälfte erzielte, war kaum in den Griff zu bekommen.

Fünf Minuten waren noch zu spielen (58:67), als die Zuschauer zu einem akustischen Endspurt aufriefen. Die Schänzlehalle stand Kopf, ohrenbetäubende Fangesänge peitschten den TVK während der letzten Minuten nach vorn. Mit Erfolg: Auf einmal brachte Peter Leidig seine Mannschaft mit einem Dreier wieder ins Spiel - 63:68. Die Spannung war jetzt unerträglich. Erst recht, als Lang 60 Sekunden vor dem Ende gar auf 68:70 verkürzte. Der Kampfgeist der Konstanzer war in den Schlusssekunden vorbildlich, einzig es reichte nicht mehr für die erhoffte Wende.
"Unsere Würfe kamen einfach nicht", sagte Lang. "Die haben im dritten Viertel einfach zu viele Dreier getroffen, aber wir haben zu spät reagiert", sagte der Konstanzer Trainer Roger Washington. Zu traurig war er jedoch nicht: "Ich bin enttäuscht, aber wir haben immerhin eine solide Saison gespielt und in den Play-offs gut abgeschnitten."
TV Konstanz: Solomon, Kienzle, Dotzauer (2), Buljan, Leidig (7), Lang (22), Gyamerah, Menck (11), Stanev (2), Taylor (9), Geiger (19). - Z: 1200.

Diesen Artikel dürfen wir mit freundlicher Genemigung des SÜDKURIER veröffentlichen, in dem neben Basketball-News auch jede Menge weiterer spannender Sportartikel zu lesen sind.



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