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Tabelle HC Baskets

1 Treis-Karden 28 14/3
2 Konstanz 28 14/3
3 Speyer 23 12/5
4 Mainz 19 10/7
5 Göppingen 18 9/8
6 Tübingen 18 9/8
7 Stuttgart 16 8/9
8 Heidelberg 15 8/9
9 Saarlouis 14 7/10
10 Völklingen 14 7/10
11 Karlsruhe 14 7/10
12 Freiburg 10 5/12
13 Schwenningen 8 4/12
14 Trier 8 4/12
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Konstanz entthront den Spitzenreiter

TV Konstanz schlägt den BC Weißenhorn in der Basketball-Regionalliga mit 100:93


Basketball Regionalliga, 24.02.'07: HolidayCheck Baskets - FV Weissenhorn 100:93.
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Riesenjubel in der Schänzlehalle: Der TV Konstanz hat das Spitzenspiel der Basketball-Regionalliga gegen den BC Weißenhorn vor 800 Zuschauern mit 100:93 (45:44) gewonnen. Die Mannschaft von Trainer Roger Washington hat den bisherigen Spitzenreiter aus Weißenhorn somit überholt und belegt nun punktgleich mit dem Ersten MTV Stuttgart Platz zwei.

Von Ingo Feiertag

Die letzten 30 Sekunden des Spiels waren wirklich nichts für schwache Nerven: 800 Basketballfans verwandeln die Schänzlehalle schreiend und klatschend in ein Tollhaus, als Brian Lang an die Freiwurflinie tritt. Der TV Konstanz liegt mit 94:93 vorn, die Gäste haben mit einem Dreier nach dem anderen (sieben im letzten Abschnitt) in einem vermeintlich entschiedenen Spiel ihre Aufholjagd auf die Spitze getrieben. Stille. Lang konzentriert sich, geht leicht in die Knie – und trifft seine beiden Würfe unbeeindruckt von der Rekordkulisse der Konstanzer Basketballer.

Lang machte beim Sturz des Tabellenführers mit seinen insgesamt 44 Punkten ein überragendes Spiel, doch stellvertretend für die Mannschaftsleistung der Konstanzer an diesem Abend war, dass wenige Sekunden später erst Mac Dotzauer und dann Mensah Taylor ebenso sicher verwandelten und den 100:93-Heimsieg unter Dach und Fach brachten. „Wir waren konzentrierter. Weißenhorn hat das Spiel am Anfang vielleicht etwas zu leicht genommen“, sagte Dotzauer, der zugab, in der sehr gut gefüllten Schänzlehalle „ein bisschen Gänsehaut“ gehabt zu haben.

In den ersten Minuten hatten jedoch die Gäste aus Schwaben die Nase vorn. Nach vier vergebenen Versuchen erzielte Guard Adrick Hills mit seinem ersten Dreier das 3:2 für seine Farben. Was die Weißenhorner zu diesem Zeitpunkt nicht ahnen konnten: Es war zugleich ihre letzte Führung in der gesamten Partie. Fortan führten die Konstanzer stets – und Hills, der beinahe ausschließlich durch erfolglose Alleingänge oder Wortgefechte mit seinem Trainer auffiel, war abgemeldet.

Der ungewöhnliche und mutige Schachzug des Konstanzer Trainers Roger Washington war aufgegangen: Er hatte beschlossen, seinen mit 2,05 Metern größten Spieler, Center Jüfan Geiger, gegen den wieselflinken Hills verteidigen zu lassen. „Wir wollten sie zwingen, von außen zu werfen. Es ist schwer, von der Dreierlinie aus ein Spiel zu gewinnen“, sagte Washington nach der Partie.

Fast wäre es dem BC Weißenhorn allerdings gelungen den TVK-Coach vom Gegenteil zu überzeugen. Vierzehn Mal trafen die Weißenhorner am Samstag aus der Distanz – und nachdem der TV Konstanz im zweiten Viertel zwischenzeitlich bis auf acht Punkte davongezogen war, wurde es nochmals richtig spannend.
Beim Stand von 59:58 leistete sich Weißenhorn dann Mitte des dritten Viertels gleich zwei technische Fouls binnen weniger Sekunden. Auf der einen Seite die Nervenstärke des Konstanzers Brian Lang, auf der anderen Seite ein BC, der sich selbst aus dem Konzept gebracht hatte: Schon stand es 73:60.

Der große Vorsprung hatte bis weit in den letzten Abschnitt bestand, der Noch-Tabellenführer wollte die Punkte allerdings nicht kampflos am Bodensee lassen. Vier Dreier der Gäste machten in den letzten beiden Minuten aus einem scheinbar komfortablen 92:81-Vorsprung des TVK ein 94:93. Die Spannung unter den 800 Zuschauern war unerträglich, als die drei nervenstarken Konstanzer erfolgreich ihre Arbeit von der Freiwurflinie verrichteten.

„Der Schlüssel zum Sieg war, dass wir nie in Panik geraten sind“, sagte Coach Washington, „wir haben unser Spiel in Ruhe weitergespielt.“ Ebenso Spiel entscheidend war, dass die Konstanzer den starken Weißenhorner Einzelspielern als Mannschaft die Stirn geboten haben. „Wir sind eine Familie, die Chemie im Team stimmt“, sagte stellvertretend der stark aufspielende Taylor. Und das Familienoberhaupt Washington ergänzte: „Das war heute ein bisschen zu viel Brian Lang, ein bisschen zu viel Mensah Taylor, ein bisschen zu viel Lars Menck, ein bisschen zu viel Jüfan Geiger – einfach ein bisschen zu viel Team.“

Dazu zählte der Trainer auch die Unterstützung der Zuschauer von den Rängen. „Unsere Fans sind supergeil, das war fantastisch“, sagte Washington. „Hoffentlich bleiben sie bis zum Ende der Saison dabei.“ Wie lange die noch dauert, ist derzeit allerdings unklar, denn nach dem Erfolg über Weißenhorn stehen die Konstanzer punktgleich mit dem Tabellenführer MTV Stuttgart auf Rang zwei – und die beiden Erstplatzierten qualifizieren sich am Ende für die Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga.

TV Konstanz: Solomon, Kienzle, Dotzauer (2), Buljan, Leidig (1), Crabtree (3), Lang (44), Gyamerah, Menck (15), Stanev (4), Taylor (19), Geiger (12). – Z: 800.



„Das war unser bestes Spiel“

Brian Lang im Interview

„Ich danke Mr. Lang, der heute Führungsqualitäten bewiesen hat“, sagte Roger Washington, Trainer der Konstanzer Basketballer, nach dem 100:93-Sieg gegen Weißenhorn über seine Nummer zehn. Mit 44 Punkten war Brian Lang der erfolgreichste Spieler des TV Konstanz. Im SÜDKURIER-Interview spricht er über den Sieg und seine Ziele.

War das Ihr bestes Saisonspiel?
Mein persönlich bestes Spiel in dieser Saison waren 44 Punkte.

Die haben Sie heute auch gemacht.
Oh, das wusste ich noch gar nicht. Es war das beste Spiel unserer Mannschaft in dieser Saison. Wir haben sehr gut und konzentriert gespielt. Ich half dem Team, wenn es mich brauchte, und das Team half mir ebenso.

Wie wichtig war dieser Sieg für die weitere Saison?
Sehr wichtig. Es war ein großer Sieg. Wir haben jetzt viel Selbstvertrauen und können jeden Gegner schlagen.

Also sind Sie zuversichtlich, die Play-offs zu erreichen und in die 2. Bundesliga aufzusteigen?
Ja, das ist unser großes Ziel und wir haben es jetzt selbst in der Hand. Es sind noch schwere fünf Spiele, wobei das entscheidende wahrscheinlich gegen Stuttgart sein wird.

Hatten Sie während des Spiels Angst zu verlieren? Es wurde gegen Ende noch einmal knapp.
Nein. Es war ein großes Spiel und es war in unserer Halle. Wir spielen hier sehr gerne. Unser Publikum feuert uns unglaublich an. Es ist unser sechster Mann. Wir nehmen diese Energie dann auf.

Was ist das Geheimnis Ihrer Mannschaft?
Wir sind ein Team, wie eine Familie. Wir sind 15 Mann, die zusammengehören und sich helfen. Das ist der Unterschied zwischen einer guten und einer Meistermannschaft.

Vor jedem Freiwurf berühren Sie die Tätowierung auf Ihrem linken Oberarm. Welche Bedeutung hat sie?
Meine Familie ist dort abgebildet. So sind sie immer bei mir in Deutschland und unterstützen mich.

Die Fragen stellte
Patrick Konopka

 

Diesen Artikel dürfen wir mit freundlicher Genemigung des SÜDKURIER veröffentlichen, in dem neben Basketball-News auch jede Menge weiterer spannender Sportartikel zu lesen sind.



Übersicht aller Spielberichte dieser Liga


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So. 12.02.12

10:30U17wKON-RAV
13:30U17wKON-SUL
15:15U16mKON-SVO

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Sa. 11.02.12

20:001.MännerVS1-KON

So. 12.02.12

11:001.FrauenJES-KON
11:00U12BVS-KON
12:30U12BÖB-KON
15:152.MännerTÜ2-KN2
17:003.MännerCRO-KN3

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